Anders ausgedrückt: Frauen verdienen im Durchschnitt 16 Prozent weniger Bruttostundenlohn als Männer – über alle Branchen, Positionen und Arbeitszeitmodelle hinweg.
Wie läuft das bei ad hoc?
Bei der Vergütung orientieren wir uns an Kriterien wie Aufgabenprofil, Verantwortung und Erfahrung. Einstiegsgehälter richten sich nach der Berufserfahrung und nach relevanten Qualifikationen. Wir achten auf Fairness und gleiche Entgelte bei gleichen Rollen in der Abteilung. Alle drei Jahre gibt es eine Gehaltserhöhung. In allen Unternehmen der Gruppe gibt es regelmäßige Feedbackgespräche, in der ad hoc best services GmbH sogar halbjährlich.
Wir haben fest definierte Rollen. In der ad hoc best services sind das zum Beispiel Sachbearbeiter, Teamleiter, Gruppenleiter und Projektleiter. Welche Aufgaben und Verantwortlichkeiten die jeweiligen Rollen erfüllen müssen, ist klar definiert und daran ist auch das Entgelt gekoppelt. So schaffen wir Transparenz und Vergleichbarkeit.
Suchen wir eine neue Führungskraft, wird diese Rolle in der Regel intern besetzt. Auf diese Weise gibt es für die Kolleginnen oder Kollegen Aufstiegschancen. Das hat weitere Vorteile: Die neue Führungskraft kennt das Unternehmen, die Kolleginnen und Kollegen sowie die Prozesse bereits. Es wird konkret festgelegt, welche Aufgaben die Person übernimmt und es gibt klar definierte Einarbeitungsphasen.
Wir bieten viele familienfreundliche Büro-Rollen, die unsere Mitarbeitenden größtenteils flexibel gestalten können, zum Beispiel mit Pausen, im Homeoffice oder mit individuellen Arbeitszeitmodellen. Das führt dazu, dass in einigen Bereichen mehr Frauen als Männer arbeiten – ohne dass wir das jemals angestrebt hatten. Uns geht es darum, unseren Mitarbeitenden die Voraussetzungen zu bieten, damit sie ihren Job so gut wie möglich ausüben können, egal ob Mann oder Frau.
Unser Anspruch ist klar: Gleiche Rolle, gleiche Verantwortung – und damit auch eine faire, nachvollziehbare Bezahlung. Und wenn man darüber sprechen muss, dann genau deshalb: weil Gleichberechtigung nicht nur ein Ideal ist, sondern etwas, das im Alltag gelebt werden muss.



