Michael, wie war die Anreise nach Antalya?
Ich bin glücklicherweise mit dem Zug zum Flughafen Leipzig gefahren. Unser Kollege Florian Röhr musste sich durch den Schnee auf den Straßen kämpfen. Am Flughafen erlebten wir eine Überraschung: Die Mannschaft des FC Carl Zeiss Jena, bei denen wir Exklusiv- und Trikotärmelpartner sind, saß mit uns in demselben Flugzeug. Die sind ebenfalls in ihr Trainingslager in die Türkei geflogen.
Aber die Mannschaft von Dynamo ist nicht mit diesem Flugzeug geflogen?
Nein, die waren bereits im Trainingslager.
Was war dein Programmhighlight?
Da kann ich mich gar nicht entscheiden. Spannend fand ich einen Termin mit dem Sportgeschäftsführer Sören Gonther, der ein paar Einblicke gegeben hat.
Ein weiteres Highlight war der Mannschaftsabend. Wir Sponsoren saßen an Tischen verteilt und die Spieler wechselten alle Viertelstunde von Tisch zu Tisch. Wir stellten ihnen Fragen und es entwickelten sich daraus interessante Gespräche. So eine Fragerunde gab es am nächsten Abend auch mit dem Cheftrainer Thomas Stamm. Es war spannend, hier Einblicke zu erhalten und die Sponsoren haben erwartbare, aber auch kritische Fragen gestellt.
Was hattest du für Erwartungen an die Reise?
Wir haben vorher schon die Programmpunkte erhalten. Insofern hatte ich schon eine ziemlich genaue Erwartung. Die Sponsorenrunde erlebte ich als angenehm und locker. Einige sind schon seit 15 Jahren dabei. Für Florian und mich war es die erste Teilnahme.
Wie sahen die Tage aus?
Es gab jeden Tag etwa zwei Veranstaltungen, an denen die Teilnahme erwünscht war. Zum Beispiel die Präsentationen des Sportgeschäftsführers oder des kaufmännischen Geschäftsführers. Jako als Ausstatter der SGD stellte sich ebenfalls vor. Das war für uns nicht neu, da wir im Geschäftsbereich ad hoc sports mit Jako zusammenarbeiten. Dann hat Dr. Helge Mensching, Geschäftsführer von Heinz von Heiden, sein Unternehmen als neuer Sponsor der Sportgemeinschaft vorgestellt.
Außerdem durften wir bei einer Trainingseinheit dabei sein.
Was auch erwähnenswert ist: Traditionell gab es ein Fußballspiel Sponsoren gegen das Trainerteam. In der Regel verlieren die Sponsoren auch immer. Diesmal verloren wir 5:2. Gar nicht sooo schlecht.
Haben Florian und du auch mitgespielt?
Ja klar. Und auf Dynamoseite spielten der sportliche Geschäftsführer und Heiko Scholz mit, der derzeit auch dem Trainerstab angehört und früher selbst bei Dynamo gespielt hat. Ein echtes Dynamo-Urgestein! So wie Cheftrainer Thomas Stamm und Sören Gonther.
Wie war die Reise organisiert?
Initiiert hat das Ganze Sportfive, die für die Vermarktung von Dynamo Dresden zuständig sind. Organisiert wurde die Reise in Zusammenarbeit mit dem Sponsor „Urlauben Sie mal“, einem Dresdner Reisebüro. Das war alles top organisiert und Sportfive hat die Reise wirklich gut begleitet und moderiert.
Würdest du sagen, die Reise hat dir etwas gebracht?
Florian und ich haben uns besser mit den Sponsoren vernetzt und auch das Team und die Mannschaft besser kennenlernt sowie einen Einblick ins Profiumfeld- und Geschäft bekommen. Also ja, definitiv.
Ist dir eine Begegnung oder ein Mannschaftseinblick besonders im Kopf geblieben?
Stefan Kutschke hat mich schon beeindruckt. Wenn man ihn aus den Spielen kennt – da kommt er sehr dominant rüber. Der lässt sich nichts sagen. Der spielt ja gerade seine letzte Saison. Das ist ein interessanter Führungsspieler, aber total fokussiert und offen.
Beeindruckt hat mich auch die Geschlossenheit der Mannschaft trotz der Tabellensituation. Klar muss man die auch nach außen zeigen, aber ich fand das schon überzeugend und authentisch. Und ich denke, dass die als Team gut funktionieren.
Es ist ja auch viel passiert in dem Zeitraum, in dem wir zur Sponsorenreise in der Türkei waren. Da wurde mal der Spieler verpflichtet und ein anderer verkauft. Also neben dem sportlichen Thema sind da einige Spielertransfers abgewickelt worden.
Was ist dein Resümee?
Es war alles top organisiert und das Hotel war super. Neben interessanten Programmpunkten hatten wir viele Gelegenheiten mit den Sponsoren in den Austausch zu kommen. Vor allem mit Helge, Geschäftsführer von Heinz von Heiden, der auch ein Engagement bei Hannover 96 hat, war für uns persönlich sehr angenehm.
Ich persönlich wäre gern noch einen Tag länger geblieben und hätte das Testspiel gesehen. Also- gerne wieder.



