Tamara Schilling beim Restaurieren einer alten Tür
Tamara Schilling beim Restaurieren einer alten Tür

Auslandspraktikum in Rumänien: „Ich bin dankbar, dass ich diese Erfahrung machen durfte“

27. November 2025
2 min
Zwei Wochen lang raus aus dem Alltag und rein in eine neue Welt. Für Tamara Schilling, Auszubildende Malerin und Lackiererin der ad hoc bau.werk GmbH in Schmölln, wurde genau das Wirklichkeit.

Gemeinsam mit 15 weiteren Auszubildenden aus verschiedenen Gewerken aus ganz Deutschland nahm sie über die Handwerkskammer für Ostthüringen in Gera an einem Auslandsprojekt in Rumänien teil, welches durch die EU über Erasmus+ mitfinanziert wird.

Im Rahmen des Projekts wird ein altes Pfarrhaus in Martinsdorf/Siebenbürgen von deutschen Auszubildenden renoviert. Tamara war das erste Mal im Bereich Restaurierung tätig und konnte, neben ihren Malertätigkeiten, auch in andere Berufe reinschnuppern. So half sie den Maurern, eine Hauswand zu verputzen, den Zimmermännern bei einer Decken-Boden-Verschalung und hobelte bei den Tischlern Holz.

Tagesablauf in Rumänien

7:30 Uhr Frühstück, dann Besprechung in den einzelnen Gewerken, Arbeit bis 12:30 Uhr, Mittagspause und dann Arbeit bis 17 Uhr mit kleiner Kaffeepause zwischendurch, Abendessen 18 Uhr – so sah der Tagesablauf im Projekt aus. Nach dem Abendessen trafen sich alle am Lagerfeuer. Selbst am Samstag wurde bis zum späten Mittag gearbeitet. Die Projektorganisatorin und eine Dorfbewohnerin kochten täglich für die gesamte Belegschaft.

Alte Materialien – für Tamara ganz neu

Auch in ihrem eigenen Ausbildungsberuf erweiterte Tamara ihre Kenntnisse. Da der Gebäudekomplex unter Denkmalschutz steht, arbeitete sie mit Materialien, die man heutzutage so nicht mehr verwendet. Zum Beispiel grundierte sie mit Kalk und restaurierte historische Füllungstüren, die sie abschließend mehrmals mit Leinölfarbe lackierte.

Wertvolle Erfahrungen unter einfachen Bedingungen

Tamara lernte Auszubildende aus ganz Deutschland kennen und erfuhr, wie die Einheimischen in Rumänien leben. „Die Städte sehen aus wie in Deutschland, aber auf dem Land leben die Leute sehr einfach. Da gibt es nicht mal Strom und das Wasser wird aus dem Brunnen geholt.“ Auch die Unterbringung der Projektteilnehmer war einfach gehalten. Der Strom kam über einen Generator und einen Wasseranschluss über einen Brunnen, mit dem auch Duschen und WCs betrieben wurden. Trinkwasser gab es aus Kanistern. Besonders gefiel Tamara die naturbelassene Landschaft – pur und unverbaut. „Die hätte ich gerne nach Deutschland mitgenommen.“

Hat sich für Tamara etwas geändert? „Ich bin dankbarer geworden, weil ich gesehen habe, wie gut wir es in Deutschland mit unseren Privilegien haben. Außerdem habe ich jetzt konkretere Vorstellungen davon, was die anderen Berufe machen.“

Würde Tamara ein solche Praktikum weiterempfehlen? „Unbedingt! Es ist vielleicht nicht für jeden was, aber man lernt viel über andere Länder und auch über sich selbst. Es lohnt sich für alle Seiten – den Praktikanten und den Ausbildungsbetrieb, auch wenn der einen freistellen muss.“

Pressekontakt

Anna Schroeder
PR Referentin

Gelungener Auftakt in Chemnitz

Unser neuer Standort in Chemnitz nimmt weiter Gestalt an und stößt auch in der Stadt auf Interesse. Gemeinsam mit dem Chemnitzer Oberbürgermeister Sven Schulze besuchte die SPD-Stadtratsfraktion unser Team vor Ort, um die ad hoc Gruppe und unsere Pläne für den Standort näher kennenzulernen.

ad hoc verlängert Namenssponsoring der ad hoc arena im Ernst-Abbe-Sportfeld vorzeitig bis 2034

Die ad hoc Gruppe setzt ein langfristiges Zeichen für den Standort Jena. Der Ostthüringer 360-Grad-Immobiliendienstleister hat den Vertrag über die Namensrechte der ad hoc arena im Ernst-Abbe-Sportfeld mit der elf5 Jena GmbH vorzeitig bis zum Jahr 2034 verlängert. Damit trägt das Stadion auch in den kommenden Jahren den Namen der Unternehmensgruppe.

Saskia Beyer, Vorständin der ad hoc Gruppe, wird neue Präsidentin der IHK Ostthüringen zu Gera.

Als erste Frau übernimmt sie damit zum 1. November 2026 das höchste Ehrenamt der regionalen Industrie- und Handelskammer.

ad hoc erweitert Standort in Rudolstadt und übernimmt den Geschäftsbereich Immobilienfremdverwaltung von der RUWO

Die ad hoc immobilien GmbH übernimmt zum 1. Januar 2027 den Geschäftsbereich der Fremdverwaltung von der RUWO Rudolstädter Wohnungsverwaltungs- und Baugesellschaft mbH. Die Objekte befinden sich im Raum Rudolstadt, Saalfeld und Bad Blankenburg.